Ein Tag im Leben eines Servicetechnikers

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Das Leben eines Servicetechnikers ist abwechslungsreich und spannend. Manchmal zerrt es auch an den Nerven. Aber ganz besonders ist es ein sehr freies Leben.

Es ist 6 Uhr morgens, der Wecker klingelt. Draußen scheint die Sonne – typisches Wetter für den Süden Kaliforniens, Anfang Mai. Gestern Mittag sind wir nach circa 12 Stunden Reisezeit angekommen. Das Schöne im Leben eines Servicetechnikers ist: Die Reisezeit wird komplett bezahlt.

Der Arbeitstag beginnt

Mitunter ist das Leben eines Servicetechnikers wie Urlaub: Erst gehst Du duschen und anschließend in eine nahegelegene Caféteria. Hier triffst Du zum Frühstücken und Kaffee trinken einige Kollegen und Ihr startet gemütlich in den Tag. Der einzige Unterschied zum Urlaub ist: ich muss früher aufstehen. Dennoch genieße ich diese stressfreie Zeit.Mitunter ist das Leben eines Servicetechnikers wie Urlaub: Erst gehst Du duschen und anschließend in eine nahegelegene Caféteria. Hier triffst Du zum Frühstücken und Kaffee trinken einige Kollegen und Ihr startet gemütlich in den Tag. Der einzige Unterschied zum Urlaub ist: ich muss früher aufstehen. Dennoch genieße ich diese stressfreie Zeit.

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Um 7 Uhr geht es los

Wir werden von unserem kalifornischen Hotel abgeholt und zum Kunden nach Mexiko gebracht. Mein Arbeitgeber hat es lieber, wenn wir in ordentlichen Hotels untergebracht werden (das ist in Mexiko manchmal schwieriger). Mir soll es recht sein. Es sind dann zwar fast 2 Stunden Fahrt für den Hin- und Rückweg, da die Zollabfertigung recht lange dauert. Aber auch diese Zeit bekomme ich bezahlt, in diesem Fall sogar als Überstunden. Denn normalerweise arbeiten wir mindestens 8 – 10 Stunden am Tag, und die Fahrzeit wird genau so entlohnt wie die Arbeitsstunden. Also heißt es für mich: noch einmal ausruhen, bevor der Einsatz losgeht.

Der erste Morgen auf der neuen Baustelle

Kurz von 8 Uhr: Ankunft im Werk. Der Kunde ist ein großer Konzern aus dem Automobilzulieferbereich. Er hat aus Kostengründen ein Werk im Mexiko eröffnet. Meine Aufgabe und die meiner 2 Kollegen ist die Maschineninstallation und Inbetriebnahme eines Montageautomaten. Wir haben zwar alles schon in Deutschland aufgebaut und getestet, aber es gibt immer irgend etwas, was beim Kunden nicht funktioniert. Das kann durch Transportschäden verursacht worden sein. Vielleicht sind die Gegebenheiten vor Ort auch mal wieder anders als geplant oder sonstige Schwierigkeiten tauchen auf. Dann wird wieder einmal mein Fachwissen und mein Improvisationstalent gebraucht.

Eine stolze Bilanz

Bislang habe ich es noch immer geschafft, die Maschinen in Betrieb zu nehmen. Mein Arbeitgeber kann sich da auf mich verlassen. Das ist auch genau das, was mir Spaß macht, wenn nicht immer jemand hinter mir steht und schlaue Ratschläge gibt. Ich kann improvisieren, wenn es nötig ist und ich habe gerne eigene Ideen. Einige davon wurden auch schon von unserer Konstruktionsabteilung umgesetzt, um die Maschinenfunktionen zu verbessern.

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Die Bedeutung eines guten Servicetechnikers

Meiner Meinung nach ist mein Job (und der meiner Kollegen) der wichtigste in der Firma. Ich erkläre Dir, warum:

Du bist einige Zeit beim Kunden vor Ort und der Kunde lernt Dich und Deine Arbeitsweise kennen. Deine Kompetenz und der Eindruck, den Du hinterlässt, wirken sich direkt auf die Folgegeschäfte Deiner Firma mit diesem Kunden aus. Wenn Du gut bist, gibt es neue Aufträge, wenn Du einen schlechten Eindruck hinterlässt, wird es für Deine Firma sehr schwer. Das wissen die Arbeitgeber natürlich auch und behandeln Dich im allgemeinen besser als Deine Kollegen, die in Deutschland im Werk arbeiten.

Die Vorteile des weltweiten Einsatzes

Bessere Bezahlung, mehr Freiheiten und Eigenverantwortlichkeit im Job, fremde Länder kennenlernen – das ist es, was ich so mag. Darum bin ich Servicetechniker geworden und deshalb liebe ich das Leben eines Servicetechnikers.

Aber zurück zur Arbeit. Wir sind im mexikanischen Werk angekommen. Es ist so, wie überall: Ausweiskontrolle, Werkzeuge auflisten, Ansprechpartner nennen. Mittlerweile ist das alles Routine für mich, da ich diesen Job schon seit mehr als 2 Jahre ausübe. Außerdem wurde alles gut von unserem Serviceleiter vorbereitet. Es gibt also keine Schwierigkeiten mit der Bürokratie. Das ist sehr erfreulich, denn bürokratische Probleme können echte Hindernisse sein und fürchterlich nerven. Wir werden abgeholt und zur Montagestelle gebracht. Große Überraschung: Unsere Maschine ist schon angekommen (das ist nicht immer so).

Die Arbeit kann beginnen

Wir müssen jetzt

  • alles auspacken
  • mit dem Kunden besprechen, wo die Maschine genau stehen soll
  • gegebenenfalls die Schnittstellen zu den anderen Maschinen festlegen (für die Übergabe der zu bearbeitenden Teile)
  • montieren
  • ausrichten
  • in Betrieb nehmen
  • an die Folgemaschinen koppeln
  • dem Kunden die Funktion erklären

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Das Leben eines Servicetechnikers kennt keine Probleme – nur Lösungen

Habe ich etwas vergessen? Ja klar, es kommt immer noch die eine oder andere Schwierigkeit, mit der man nicht gerechnet hat. Ich hatte es schon einmal so angetroffen, dass es noch keine Elektroanschlüsse gab oder sie befanden sich an den falschen Stellen. Da mussten wir tatsächlich 2 Tage warten, bevor wir loslegen konnten – aber der Endtermin sollte natürlich eingehalten werden, wie immer. Das haben wir aber auch geschafft.

Routinen und Herausforderungen

Auf die Einzelheiten der Montage will ich nicht näher eingehen, denn die kennt jeder, der aus dem Bereich Maschinenbau oder Elektrotechnik kommt.

Interessanter sind meiner Meinung nach die Randbedingungen, die Dich im Ausland erwarten. Klar müssen wir hier arbeiten – auch schon mal 10 oder 12 Stunden am Tag. Aber die Überstunden werden ja bezahlt. Abends im Hotel ist es nicht immer so spannend, daher ist es mir ganz recht, wenn ich tagsüber länger arbeiten kann. Am Sonntag und häufig auch am Samstag haben wir frei, da die Kunden dann nicht arbeiten und die Werke geschlossen sind. Da wird es dann wieder interessant, besonders hier in Südkalifornien. Wir wollen uns am Wochenende San Diego ansehen und eventuell auch im Pazifik baden, wenn die Wassertemperaturen ok sind. Da wir 3 Monteure hier alles zusammen machen, halten sich die Kosten in Grenzen Und außerdem macht es in der Gruppe noch mehr Spaß als etwas allein zu unternehmen.

Sozusagen bezahlten Urlaub auf Kosten der Firma, wo gibt es das sonst?

Wenn Du genau so denkst wie ich, dann werde doch auch Servicetechniker. Vielleicht sieht man sich dann mal auf der einen oder anderen Baustelle.

Dennis J.

Alter: 30 Jahre

Beruf: Industriemechaniker, zur Zeit Fernstudium zum Techniker Bereich Automatisierungstechnik

Helma Eßer-Dannhoff

Unser gesamter Service ist für den Bewerber kostenfrei!

Mehr als 3 Jahrzehnte Berufserfahrung als Vertriebsmitarbeiter, Coach, Unternehmer und Dienstleister – vorwiegend auf dem Sektor metallverarbeitender Berufe – machen uns zu Experten als Personaldienstleister für Servicetechniker und verwandte Berufe.